IG Erbbaurecht / Klosterkammer / Landeskirche


27.12.2011    Erbbaurechtsnehmer rufen BGH an

                      Northeimer Neueste Nachrichten


26.11.2011    Gutachten bestätigt:

                     Erbbauzinserhöhungen unrechtmäßig

                     Pressemitteilung der IG Erbbau GbR


 28.10.2011   Heuschrecken kaufen Erbbaurechtsgrundstücke

                        Artikel Wolfsburger Nachrichten 


 28.10.2011   Informationsveranstaltung bei der IG Ahrensfelde


 14.09.2011   Antrag der SPD- Landtagsfraktion

                     Bitte hier klicken


08.08.2011 Treffen mit der IG Ahrensfelde (bei Berlin)

28.07.2011  Prozess OLG Braunschweig

                      Artikel Wolfsburger Nachrichten


 14.07.2011  Amtsgericht Wolfsburg-Teilerfolg

                      Wolfsbuger Nachrichten 15.07.2011


24.06.2011  Informationsveranstaltung der IG WOB


02.06.2011   SPD - Presseerklärung
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23.05.2011  Ausstrahlung ZDF "WISO" Fernsehbeitrag


10.03.2011  Treffen mit dem Landesvorsitzenden
                    M. Sohn, Die Linke


20.02.2011  NDR Internetseite - Aktuelles
                       Aktuelles vom NDR


17.02.2011  Treffen mit dem Bundestagsabgeordneten
                    der FDP P. Döring


07.02.2011  Ausstrahlung NDR "Markt" Fernsehbeitrag 
                   Beitrag vom 07.02.2011 NDR: Markt

 


 

25.01.2011  Gesprächstermin auf Einladung der
                   niedersächsischen SPD-Landtagsfraktion

 


08.01.2011  Amtsgerichte setzen Verfahren aus

Alle beim Amtsgericht Göttingen anhängigen Parallelverfahren -in Bezug auf die Klageerhebung der Klosterkammer Hannover gegen Erbbauberechtigte- wurden ausgesetzt. Die dagegen vom Allgemeinen  Hannoverschen Klosterfond eingelegte sofortige Beschwerde wurde in einigen Fällen vom Amtsgericht bereits als unbegründet zurückgewiesen.
In der Begründung weist das Amtsgericht Göttingen darauf hin, dass es die Aussetzung aus prozessökonomischen Gründen für sinnvoll und für die Klägerin auch für zumutbar hält. Das Amtsgericht Göttingen habe dass ihm eingeräumte Ermessen dahingehend angewandt, das Verfahren gemäß § 148 ZPO auszusetzen.

Ein anhängiges Verfahren vor dem Amtsgericht Wolfsburg wurde bisher ebenfalls ausgesetzt.


26.11.2010  Erbpachtzins explodiert um 5000%
                    Quelle: NDR Regional


20.10.2010  Treffen mit dem Bundestagsabgeordneten
                    der SPD A. Barchmann

 


 

25.09.2010  Informationsveranstaltung bei der IG Bad Iburg
                          Neue Osnabrücker Zeitung


23.09.2010  Fortführung des Gespräches vom 26.08.2010
                   zwischen IG-Sprechern und der Klosterkammer
                   in Hannover


07.09.2010  Prozess am Landgericht Göttingen 

                     Braunschweiger Zeitung


26.08.2010  Gespräch von IG-Sprechern mit der 
                   Klosterkammer in Hannover

 


15.08.2010  Ausstrahlung ARD Fernsehbeitrag 
                         Quelle: WDR Bauen und Wohnen


15.06.2010  Dreharbeiten der ARD
                    "Ratgeber Bauen und Wohnen"

30.05.2010  Informationsveranstaltung der IG Wob
                    und Umgebung
 

 

11.05.2010  Treffen mit dem Bundestagsabgeordneten
                   der CDU G. Lach


28.04.2010  18:20 Uhr - 18:50 Uhr
                    Behandlung des Änderungsantrages
                    der CDU, FDP, SPD und Grüne im
                    Niedersächsischen Landtag


20.04.2010  Fernsehbeitrag von RTL


14.04.2010  Gespräch mit den MdL F. Heiligenstadt
                    und H. Aller SPD


09.04.2010  Fernsehbeitrag vom NDR


08.04.2010  Gründungsveranstaltung der GbR Northeim


28.03.2010  Gründung der IG Wennigsen-Barsinghausen


17.03.2010  Antrag von CDU und FDP

                       Hier klicken um den Antrag anzusehen


04.03.2010  Gründungsveranstaltung der IG 
                    Neustadt / Mariensee


Klosterkammer Hannover teilt uns mit, dass man von einer schriftlichen Antwort Abstand nehme!!

23.02.2010  Fragen an die Präsidentin der Klosterkammer
                   Hannover

                         Hier klicken um sich die Fragen unserer IG anzuschauen

  Klosterkammer Hannover teilt uns mit, dass man von einer schriftlichen Antwort Abstand nehme!!

19.02.2010 Treffen mit Sprecher AK Haushalt / Finanzen
                   R. Hilbers, CDU

Ebenfalls mit dabei: T. Herczeg, LGF Verband Wohneigentum Nds.
                              W. Hesse, Sprecher der IG Northeim


18.02.2010  Schreiben an das Landeskirchenamt

                          Brief vom 10.03.2010

                                   Hier klicken und den Brief ansehen     
             
                         
Hier klicken und die Antwort ansehen                     

 

 


17.02.2010  Treffen mit dem Bundestagsabgeordneten
                    der SPD A. Barchmann


15.02.2010  Brief an A. Jahns, MdL der CDU

                      Hier klicken und den Brief ansehen


12.02.2010  Schreiben unserer IG an den

                   Landesrechnungshof

                      Hier klicken um sich das Schreiben anzuschauen


03.02.2010  Treffen mit dem Bundestagsabgeordneten
                    der FDP P. Döring


31.01.2010  Gründung der Interessengemeinschaft

                   Königslutter


18.01.2010  Gründung der Interessengemeinschaft Gifhorn


13.01.2010  Fernsehberichterstattung von N3


12.01.2010  Gespräche mit der Landtagsabgeordneten 
                   der CDU A. Jahns


11.01.2010  Treffen mit dem Landtagsabgeordneten
                   der FDP B. Försterling



11.01.2010  Veröffentlichung auf der Homepage 
                    von Klaus Schneck

                         Hier klicken und das Dokument ansehen

                         Hier auf die Homepage von Klaus Schneck gelangen


07.01.2010  Treffen mit dem Landtagsabgeordneten
                    der SPD K. Schneck


06.01.2010  Die Linke. sagt Unterstützung zu

                         Hier klicken um auf die Seite zu gelangen


06.01.2010  Treffen mit der Bundestagsabgeordneten
                   der Linke D. Metzner und der Landtags-
                   abgeordneten der Linke P. Zimmermann


05.01.2010  Treffen mit der Landtagsabgeordneten
                    der Bündnis 90 / Die Grünen 
                    Dr. G. Heinen-Kljajic


08.12.2009  Erbbau: Ministerium gegen Rechtsänderung

                         Klosterkammer kann auf Einnahmen nicht verzichten

Hannover/Northeim. Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat sich gegen die von der Northeimer Interessengemeinschaft der Erbbauberechtigten geforderte Neuregelung des Erbbaurechts gewandt. Für die Erfüllung der zahlreichen Aufgaben der Klosterkammer Hannover seien entsprechende Einnahmen Voraussetzung, heißt es in der Stellungnahme des Ministeriums zur Petition der Interessengemeinschaft an den Landtag. Das Ministerium ist die für die Klosterkammer zuständige Aufsichtsbehörde.

Insbesondere lehnt das Ministerium den Vorschlag ab, die Steigerung der Erbpachtzinsen nicht mehr an den Lebenshaltungskostendindex, sondern an die Nettolohnentwicklung zu koppeln. Diese Forderung hat auch die SPD in ihrem Entschließungsantrag zu einer Gesetzesänderung erhoben. Eine solche Regelung würde dazu führen, dass kaum noch Erbbaurechte ausgegeben werden, befürchtet das Ministerium.

Gegen Bindung an Nettolohn

Die Bindung des Erbpachtzinses an die Nettolohnentwicklung, so argumentiert das von Minister Lutz Stratmann (CDU) geführte Haus, würde dazu führen, dass sich die Klosterkammer nicht gegen eine Entwertung ihrer Grundstücke schützen könnte. Sie habe aber die Pflicht, den Wert ihres Grundstücksvermögens zu erhalten, um mit den Erlösen ihre Aufgaben zu erfüllen, dazu gehört die Unterhaltung zahlreicher Bau- und Kulturdenkmäler, aber auch die Unterstützung sozialer Projekte.

Das Ministerium betont außerdem, dass sich die Klosterkammer bei Erbpachtanpassungen und Vertragserneuerungen an die für sie geltenden Gesetze und Vorschriften gehalten habe. Bei den von der Interessengemeinschaft beklagten Fällen von Steigerungen des Erbpachtzinses von mehr als 300 Prozent habe der Zins vorher nur ein Drittel des marktüblichen Satzes betragen. (ows)

Quelle: www.hna.de


04.12.2009  Northeimer Zeitungsartikel

                         Erbbaurecht: Landtag will Dampf machen

                         SPD-Antrag steht zur Debatte: Klosterkammer soll umdenken

Northeim. Die Klosterkammer Hannover bekommt immer mehr Druck, ihre Vergabepraxis von Erbbaurechten an Häuslebauer zu ändern. Insbesondere auf Drängen der Northeimer Interessengemeinschaft von Erbbauberechtigten beginnt jetzt der Niedersächsische Landtag, seine Gesetzgebungs-Maschinerie in Gang zu setzen, um die Klosterkammer zum Umdenken zu zwingen.

Nachdem bereits der Landtagsausschuss für Kultur einstimmig beschlossen hatte, die Northeimer Proteste unter anderem wegen zu hoher Zinsanpassungen der Landesregierung zu übergeben, hat jetzt der Landtag einen Entschließungsantrag der SPD-Abgeordneten Frauke Heiligenstadt an den Haushaltsausschuss überweisen. Er soll eine endgültige Landtagsentscheidung vorbereiten.

Der SPD-Antrag stellt vier Forderungen auf, die der Landtag als Vorgabe für die Landesbehörde Klosterkammer beschließen soll:

Bei Erbbauzinserhöhungen soll sie künftig die Nettolohnentwicklung und nicht mehr den Lebenshaltungkostenindex heranziehen,

Erbbauberechtigte müssen künftig eingehend darüber aufklärt werden, welche Zinserhöhungen sie während der Vertragslaufzeit zu erwarten haben und ob sie das Grundstück später einmal kaufen können.

Zehn Jahre vor Ablauf des Vertrags sollen die Erbbaunehmer mitgeteilt bekommen, wie hoch der neue Zins für das Erbbaugrundstück bei Abschluss eines Neuvertrags voraussichtlich ausfallen wird und

Das Land und die Klosterkammer sollen einen gemeinsamen Flächenpool schaffen, um ohne Verminderung des Sondervermögens des Klosterfonds einen Kauf von Erbbaugrundstücken zu ermöglichen.

Werner Hesse, Sprecher der Northeimer Erbbau-IG, ist bisher zufrieden: "Ich hoffe, der Landtag segnet die Entschließung einstimmig ab." (goe)

Von Axel Gödecke

Kommentar von Axel Gödecke über den Erbbaurecht-Streit

Die Welle rollt

Die Northeimer Erbbauinteressengemeinschafthat einen weiteren Sieg in ihrem Kampf gegen die gestzlich legale Willkür der Klosterkammer Hannover errungen. Die Unterstützung der kommunalen Politik für ihren Protest gegen die aus ihrer Sicht unbilligen Zinsanhebungen während und insbesondere nach Ablauf von Erbbauverträgen hatten die Kämpfer um den Northeimer Ex-Stadtdirektor Werner Hesse relativ schnell hinter sich gebracht. Nun ist auch die Landespolitik aufgewacht, und will sich um Änderungen der uralten Erbbaurichtlinien bemühen. Kein Wunder eigentlich, denn die Northeimer haben mit ihrem Forderungskatalog nach mehr sozialer Verantwortung seitens der Klosterkammer gegenüber immerhin 16000 Erbbaunehmern eine regelrechte Welle ins Rollen gebracht. Überall gründeten sich weitere Bürgerinitiativen, die gleichlautende Petitionen nachschoben. Dass jetzt zuerst die SPD auf Landesebene initiativ geworden ist, sollte für die anderen Fraktionen kein Grund sein, sich nötigen Neuerungen im Erbbaurecht zu verschließen.

Quelle: hna.de


30.11.2009  SPD Fraktion stellt Antrag an die
                    Landesregierung

                         Hier klicken um sich den SPD Antrag  anzusehen

                         Hier klicken und der Zeitungsartikel wird gezeigt 


25.11.2009  Auch Unzufriedenheit in Hessen

                         Hier klicken um auf die Seite zu gelangen


03.11.2009  SPD-Fraktion fordert deutliche Änderungen
                    am Erbbaurecht

                         Hier klicken und den Artikel ansehen     


03.11.2009  Erbbaurecht-Ärger wird Thema im Ministerium

Ausschuss für Wissenschaft und Kultur behandelte Petitionen

Ausschuss beschliesst einstimmig, dass die Landtagsverwaltung   Änderungsmöglichkeiten im Erbbaurecht zu prüfen hat

Bundestagsabgeordnete werden für das Thema sensiblisiert versprechen A. Jahns (CDU) und K. Schneck (SPD)

Ministerium wird sich mit dem Vorgang befassen


22.10.2009  Gesprächstermin auf Einladung der
                    niedersächsischen SPD-Landtagsfraktion

                         hier klicken und das Protokoll ansehen 


30.09.2009  Einladung der niedersächsischen
                    SPD-Landtagsfraktion

                         Klicken Sie hier um sich die Einladung anzuschauen


 

24.09.2009  Informations- und Diskussionsabend
                    in Vorsfelde

                                 hier klicken und das Protokoll ansehen 


25.08.2009  Resolution der Stadt Wolfsburg

                          Ratsantrag unterstützt unsere Interessen-
                          gemeinschaft

                          Landesregierung soll mit Klosterkammer
                          verhandeln

                          Interfraktioneller Antrag aus dem Rat der
                          Stadt Wolfsburg

                          FDP und Grüne enthalten sich der Stimme

                     hier klicken und die Resolution ansehen


13.08.2009  Treffen mit dem Bundestagskandidaten
                    der SPD A. Barchmann


04.08.2009  Treffen mit der Ratsfraktion "Die Linke"


20.07.2009  Treffen mit der Bundestagsabgeordneten
                     der Linke D. Menzner


06.07.2009  Treffen mit dem Bundestagsabgeordneten 
                    der FDP P. Döring
 


04.07.2009  Treffen mit den Bundestagsabgeordneten 
                    der SPD G.L. Möller, W. Priesmeier und 
                    der Landtagsabgeordneten der SPD 
                    F. Heiligenstadt in Northeim
 


18.06.2009  Unterstützung vom gesamten Vorsfelder
                   Ortsrat. 

                         Der Ortsrat von Vorsfelde beschließt einstimmig, dass
                         man unser Anliegen unterstützen will.


08.06.2009 Treffen mit dem Ortsrat der SPD 


03.06.2009  Treffen mit dem Ortsrat der CDU und dem
                    Bundestagsabgeordneten der CDU G. Lach


                    Erbbauzins: Auch Einbecks Rat protestiert

Einbeck. Nach dem Rat der Stadt Northeim schickt sich nun auch der Einbecker Stadtrat an, eine Protestresolution gegen überteuerte Erbbauzins-Anhebungen durch die Klosterkammer Hannover auf den Weg zu bringen. 


20.05.2009  Treffen mit dem Ortsratsmitglied der 
                     PUG Frau Straube


 

                        Petitionsübergabe im Landtag

Die Mitglieder der Interessengemeinschaft von Erbbauberechtigten übergab im Landtag, dem Landtagsabgeordneten Klaus Schneck mehrere Petitionen.

Eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern macht sich in Wolfsburg für die Änderung des Erbbaurechts stark und geht gegen die Erhöhung der Pachtzinsen vor. Die Initiative hatte sich April 2009 gegründet.

Kritisiert wird vor allem auch der Unterschied von Pachtzinsen für Grund und Boden, die der Stadt Wolfsburg, der Klosterkammer Hannover oder dem Landeskirchenamt Wolfenbüttel gehören. Hier entstehe, so die Interessengemeinschaft eine „Schieflage die sich immer mehr zu Gunsten der Erbbaurechtsgeber und immer mehr zu Lasten der Erbbaurechtsnehmer auswirkt." Die einschneidenden Unterschiede für bebaute Erbpachtgrundstücke, die hierbei zu Tage treten, könne keinem Bürger verständlich gemacht werden.
Mehrere betroffene Bürgerinnen und Bürger aus der Region, Northeim, Einbeck oder auch Göttingen, haben sich bereits dem Vorhaben der IG angeschlossen und Petitionen verfasst, die dem Landtagsabgeordneten Klaus Schneck übergeben wurden. 


In Göttingen hat sich jetzt ebenfalls eine Interessengemeinschaft von Erbbauberechtigten gegründet.


 

14.05.2009  Informations- und Diskussionsabend

                    Zu Gast waren:

                       - Frau A. Jahns (CDU) MdL, 
                       - Frau P.-B. Zimmermann (Die Linke) MdL,
                       - Herr K. Schneck (SPD) MdL,

                       - Herr G. Lach, MdB und Ortsbürgermeister
                         von Vorsfelde,

                       - Ortsratsmitglieder von Vorsfelde, 

                       - Herr W. Hesse, Sprecher der IG Northeim,
 
                      - Herr T. Herczeg, Geschäftsführer
                         Verband Wohneigentum in Niedersachsen,

                       - Klosterkammer Hannover

                      - RTL Fernsehteam

       Protokoll unseres Informations - und Diskussionsabends in Vorsfelde


Northeim - Ein Drittel ist Erbpachtland

Rats-Resolution: Stadt ermittelt geforderte Daten zu Grundstücken der Klosterkammer

Northeim. Ein Drittel aller bebaubaren Flächen im Stadtgebiet Northeims befinden sich im Eigentum der Klosterkammer Hannover. Das hat eine Nachfrage der Stadtverwaltung beim Katasteramt ergeben. Die Zahl hat die Stadtverwaltung der Resolution angefügt, die sie auf Beschluss des Stadtrates an den Bundestag und Landtag schicken soll. Darin wird gefordert, das Erbpachtrecht zu Gunsten der Erbbaunehmer zu ändern.

Sowohl die SPD- als auch die CDU-Ratsfraktion hatten die Stadtverwaltung darauf gedrängt, die Zahl der Grundstücke ermitteln zu lassen, die die Klosterkammer in Northeim auf Erbaubasis an Häuslebauer vergeben hat. Damit sollte die Abhängigkeit des Grundstücksmarktes im Raum Northeim von der Klosterkammer verdeutlicht werden. Die Verwaltung hatte dies allerdings zuerst abgelehnt, und datenschutzrechtliche Gründe genannt.

Letztlich einigte man sich im Verwaltungsausschuss, lediglich eine Prozentzahl für das Stadtgebiet anzugeben. Eine Karte mit den Erbbaugrundstücken der Klosterkammer wurde den Resolutionen zwar beigefügt, eine Veröffentlichung lehnt die Stadtverwaltung allerdings aus Gründen des Datenschutzes ab.

Nach Informationen der HNA zeigt die Karte allerdings deutlich, dass in manchen Stadtteilen, wie im Bereich Sultmer oder Wieter, der Anteil der Erbpachtgrundstücke deutlich höher liegt, als die genannten 32 Prozent. Hier dürfte die Klosterkammer über geschätzte 80 Prozent der Fläche verfügen. In Höckelheim ist etwa die Hälfte aller Grundstücke mit gelber Farbe als Klosterkammer-Eigentum gekennzeichnet.

Ins Rollen gebracht hatte die Debatte um den Erbbauzins die Interessengemeinschaft von Erbbauberechtigten in der Stadt Northeim. Sie fordert unter anderem, dass Erbbauzins nicht mehr alle fünf Jahre nach dem Verbraucherpreisindex erhöht werden darf und dass Erbbaunehmer nach Ablauf der Pachtvertrages ein Ankaufsrecht haben.

Ziel, so ihr Sprecher, der ehemalige Northeimer Stadtdirektor Werner Hesse, sei insbesondere der Schutz von sozial schwächeren Erbbaunehmern vor "unbotmäßigen" Pachtanpassungen.

Die Forderung der Northeimer Initiative hat bundesweit für Aufsehen gesorgt. Auch in Einbeck und Vorsfelde haben sich ähnliche Bürgerinitiativen gegründet. In Göttingen steht eine Gründung unmittelbar bevor. Der Verband Wohneigentum (vormals Deutscher Siedlerbund) hat sich der Northeimer Forderung ebenfalls angeschlossen.

Landesweit 18 000 Grundstücke

Landesweit hat die Klosterkammer Hannover nach HNA-Informationen
über 18 000 Erbbaugrundstücke ausgegeben. Das wurde am Rande einer Bürgerversammlung in Vorsfelde bei Wolfsburg bekannt. (goede)

Quelle: hna.de


Erbbau-Petition: Ausschuss weist Stellungnahme der Stadt Northeim ab

Bürgermeister schreibt erneut an den Bundestag  


Streit um Petition gegen Erbbaurecht

Eine Petition an den Bundestag zum Erbbaurecht zieht Kreise: Nach Einbeck und Vorsfelde hat sich auch eine Interessensgemeinschaft in Göttingen den Forderungen aus Northeim angeschlossen, das Gesetz ändern zu lassen. 

 


 

 

Wennigsen

Wennigsen (mi/sr). Wennigsens Ortsbürgermeister Heinz-Dieter Hasenjäger will sich gegen die Erhöhung des Erbauzinses durch die Klosterkammer Hannover wehren. Er plant dazu eine Interessengemeinschaft (IG) zu bilden.  

Quelle: Deister-Leine-Zeitung

Schon lange sei ihm die Erhöhung des Erbbauzinses, den die Klosterkammer verlangt, ein Dorn im Auge. „Das macht sich insbesondere bemerkbar, wenn die langfristigen Erbpachtverträge nach 80 Jahren auslaufen“, sagte Hasenjäger. Bislang hatte er nach eigenen Angaben noch nicht den richtigen Ansatz, um dagegen vorzugehen.

Nun ist er durch einen Artikel in der Deister-Leine-Zeitung darauf aufmerksam geworden, dass sich in Wolfsburg-Vorsfelde eine Interessengemeinschaft gegründet hat, die das Erbbaurechtsverfahren der Klosterkammer Hannover ebenso kritisch sieht.

Die Interessengemeinschaft verfolgt mehrere Ziele, wie zum Beispiel Änderungen in der vereinbarten Anpassungsklausel, angemessene Erbbauzinsen und Entschädigungen nach Vertragsablauf. Die Idee des Erbbaurechts, Wohneigentum für sozial Schwächere zu ermöglichen, sei durch die ständigen Erhöhungen verwirkt, betonte Oliver Neuber, Sprecher der IG Wolfsburg-Vorsfelde.

Er berichtete, dass sich bereits in Northeim und auch in Einbeck Widerstand gegen das deutsche Erbbaurecht gebildet habe. Die IG Wolfsburg-Vorfelde habe sich inzwischen einer Petition an den Land- und Bundestag angeschlossen, die die Interessengemeinschaften aus Northeim und Einbeck eingebracht hatten. In einer Informationsveranstaltung in Vorsfelde sei darüber gesprochen worden, dass das Thema auch für Wennigsen von Bedeutung sein kann, so Neuber.

Hasenjäger hatte die Verbindung nach Vorsfelde aufgenommen und erhielt daraufhin einen Anruf aus Northeim. Die Mitglieder der Northeimer sagten Unterstützung zu, wenn auch Wennigsen Interesse besteht. „Ich beabsichtige, auch in Wennigsen eine ,IG-Erbbaurecht‘ zu gründen“, nahm Hasenjäger den Ball auf. Möglicherweise könne man sich den Petitionen anschließen.

Mehr über die Interessengemeinschaften ist im Internet unter www.ig-erbbau-wob.npage.de zu finden. Wer sich für die Bildung einer Interessengemeinschaft interessiert und mitmachen will, kann sich mit Hasenjäger unter Telefon 05103/2708 in Verbindung setzen. Heinz-Dieter Hasenjäger will das bestehende Erbbaurecht nicht hinnehmen.

Foto: Mießen

 


18.06.2009  Gründung der Interessengemeinschaft (IG)
                    von Erbbauberechtigten in der Stadt 
                    Wolfsburg und Umgebung 
 

                         Hier klicken und das Protokoll der Veranstaltung ansehen  


02.03.2009  Treffen mit der Landtagsabgeordneten
                    der CDU A. Jahns